Arbeit und Inklusion – Infosammlung

Zusammensetzung des Kreistags Tübingen :

https://www.kreis-tuebingen.de/,Lde/Startseite/Kreistag/Sitzverteilung.html

Und die Kreistagsmitglieder hier Tübingen:

https://www.kreis-tuebingen.de/,Lde/315475.html

Interessante zu bestehenden Projekten in anderen Städten:

http://www.hamburger-arbeitsassistenz.de/start/

http://www.projekt-router.de/

 

Podcast SWR2 Forum: Projekt gescheitert?

Warum die Inklusion an deutschen Schulen nicht funktioniert

Es diskutieren:
Thomas Binn, Sozialpädagoge, freier Filmemacher
Barbara Rochholz, Förderschul-Lehrerin an einer Gesamtschule in Bochum
Heike Schmoll, FAZ
Gesprächsleitung: Ralf Caspary

Für viele ist diese Reform eine Herzensangelegenheit, eine notwendige Antwort auf die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die nicht mehr am Rande der Gesellschaft stehen sollen. Bezogen auf die Schulen heißt Inklusion: Förderbedürftige Kinder werden zusammen mit Nichtbehinderten in einem Klassenraum unterrichtet. Doch jetzt stellt sich heraus, dass die Reform zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht ist. Es gibt zu wenig Sonderpädagogen, es fehlen Räume, Sachmittel, das Know-how und verlässliche Qualifizierungen. Ist das Projekt gescheitert? Ist es überhaupt sinnvoll, alle förderbedürftigen Kinder in Regelschulen zu unterrichten?

Umgang mit Behinderung und Begriffen

Die unten stehende Presseerklärung habe ich aus dem ELFI Mailverteiler. Beeindruckend vorbildlich finde ich, was ich weiter unten in fett und orange markiert habe: dass Kinder eigentlich nur Inklusion kennen und daher ausschließlich Inklusion leben, bis Erwachsenen anfangen, Mauer hochzuziehen und Exklusion zu betreiben, meistens unbewusst und ohne böse Absichten. Kinder brauchen den Begriff Inklusion nicht, sie leben es einfach.

Für Kinder ist alles normal, was sie erleben. Durch uns Eltern werden die Kinder fähig, in Sachen gut/böse, richtig/falsch, normal/abnormal,… zu bewerten. Und das geben wir ihnen auf den Weg mit unserem Verhalten. Aber nicht WIE wir uns Verhalten ist das wesentliche, sondern vor allem die Emotionen, die sie bei uns spüren, wenn sie uns agieren beobachten. Beispiel: die Wörter BESONDERES und BEHINDERT. Das erste ruft in uns eher was positives auf,  das zweite eher was negatives. Angewendet auf einen Menschen, deuten beide Wörter darauf, dass jemand außerhalb einer definierten Norm ist. In diesem Sinne, sind unsere Kinder nicht normal. Was aber nicht bedeutet, dass es nicht normal ist, dass es unsere Kinder gibt. Ganz im Gegenteil: Es ist völlig normal, dass es unsere Kinder gibt. Sie gehören zur unserer Gesellschaft, zu einer vielfältigen Gesellschaft… oder wollen wir etwa den Menschen standardisieren!?  Evolution basiert auf Vielfalt, das Leben auf der Erde wäre ohne Vielfalt nicht weit gekommen. Unsere Kinder vertreten sicher nicht die Werte unserer aktuellen Leistungsgesellschaft, gerade deswegen ist deren Dasein vielleicht so wesentlich wie noch nie. Und gerade jetzt, sind wir dabei, sie auszuröten… Aber das sind andere Themen 🙂

Zurück zum eigentlichen Thema. Normen sind wichtig, Begriffe sind wichtig. Wir brauchen diese Werkzeuge, um unsere komplexe Welt Struktur zu geben, diese zu verstehen und zu agieren. Darum muss man ja nicht mit Wörtern aufpassen, sondern mit unsere Einstellung zu einem Wort, zu einem Thema. Was strahlen wir aus, wenn wir etwas sagen, wenn wir uns so oder so verhalten?  Insbesondere mit Kindern muss man sich hier sehr bewusst darüber sein, denn wir prägen damit deren Basis zur Offenheit und Toleranz unserer Kinder für den Rest seines Lebens.

Darf man jetzt das Wort „behindert“ nicht nutzen? Naja doch, wobei „Mensch mit Behinderung“ viel besser wäre. Da steht der Mensch in Vordergrund, und nicht das Merkmal. Downie oder Behindi ist genau so schlimm, egal wie nett man das meint.  Ähnlich wie beim Wört „Allergiker“, viel besser ist „jemand hat eine Allergie“. Etiketten sind nicht gut für uns Menschen. Wir haben das Talent, diese zu misbrauchen.

Warum habe ich diesen Beitrag geschrieben? Die Woche fragte mich ein 1-Klässler etwas verunsichert und seeeehr vorsichtigt: „Kann es sein, dass der Mikel eine … Behinderung… hat?“ Man hat gemerkt, dass er mit dem Wort Behinderung nichts anfangen kann, außer dass es was schlimmes, obskures ist… uuuhhhh! Aber woher denn? Kinder wissen nichts über Normen, sie wissen nur, was sie aus ihrem Umfeld mitbekommen, vor allem aus dem Elternhaus. Darum nutzte ich die Gelegenheit des Elternabend am Do., um die Eltern darauf aufmerksam zu machen, und um mir zu wünschen, dass wenn sie von ihren Kindern in Sachen Behinderung gefragt werden, sie ganz natürlich damit umgehen und den Kindern den Eindruck vermitteln, dass jeder Mensch anderes ist, und dass es völlig normal ist, dass es so ist.

PRESSEERKLÄRUNG
zum Film: Ich.Du.Inklusion – ab 4.5. in den Kinos (Schauburg Karlsruhe) 

Unser Projektteam „Inklusionsbeobachtung und -beratung in Baden-Württemberg“ hat den Film gesehen und schreibt dazu folgendes:

„Eine lebendige Dokumentation aus einer lebendigen Klasse in NRW. Viele klagende Erwachsene. Eine tolle Klasse, die viel von Vielfalt und Inklusion verstanden hat. Kinder, die zusammenhalten und zu Freunden geworden sind. Ein Film, der wenig vom inklusiven Unterricht zeigt und schon ein besonderes Setting ausgesucht hat.

Es wurde in einer Klasse gedreht, in der von 21 Kindern 7 Förderbedarf haben, festgestellt oder auch nicht, deshalb auch nur bedingt bei den sonderpädagogischen Ressourcen berücksichtigt wurden. Auch der Einsatz der immerhin drei Integrationshilfen bleibt schwammig. Für die engagierten Lehrer ist das Setting unbefriedigend, für Direktor und Eltern auch. Die Kinder aber leben Inklusion, weil sie jeden Tag das erleben, was sie im Film auch singen: „Ich bin anders. Du auch.“ Sie werden Freunde, unterstützen sich, sind einander Vorbilder, auch mal genervt voneinander und ehrlich traurig, als ein Schüler, den die Lehrer besonders schwierig finden, die Klasse verlässt.

Inklusion? In vielen Ländern der Welt wäre das eine „ganz normale Klasse“, eben mit Kindern, die viel lernen, und mit Kindern, die sich schwer tun oder vom Verhalten her auffällig sind. Freilich keine Klasse, die ein Lehrer alleine bewältigen kann. Aber die wenigen sonderpädagogischen Stunden erklären sich NICHT dadurch, wie der Direktor einmal sagt, dass immer mehr Schulen Inklusion machen müssen, sondern weil Nordrhein-Westfalen, wie auch die meisten anderen Bundesländer, unbedingt auch noch das parallele Sondersystem aufrecht erhalten will. Dass der Direktor neue Kinder mit Behinderung dadurch „abwehrt“, indem er deren Eltern zwingt, sich auch die Sonderschule/Förderschule anzuschauen und dass über einigen Kindern der Klasse die ganze Zeit das „Damoklesschwert“ hängt, doch wieder auf die Sonderschule/Förderschule zu müssen, sorgt für einen bitteren Beigeschmack und zeigt den Systemfehler.

Der Film zeigt auch letztlich die Untauglichkeit von Gutachten und behördlichen Feststellungsverfahren: Kinder, die Hilfe bräuchten, erhalten sie nicht, weil sie noch nicht offiziell „festgestellt“ sind. Ein Kind wird plötzlich als „geistig behindert“ getestet, was selbstdie Klassenlehrerin nicht nachvollziehen kann. Und ein Junge, dessen Förderbedarf im „sozial-emotionalen Bereich“ liegen soll, ist zugewandt und gut integriert, aber schwach im Lernen.

Für Pauschalaussagen oder gar Pauschalkritik über Inklusion in der Schule taugt der Film wenig. Bleiben als Highlights: Ein treckerfahrender Erstklässler und einige coole Kinder-Sprüche.“

Kirsten Ehrhardt, Projektleiterin Inklusionsberatung und -begleitung in BW
Für Rückfragen:
beratung@lag-bw.de
06227/ 399718
www.lag-bw.de

 

Mit Handicap in die allgemeine Schule

Seit 2015 gilt in Baden-Württemberg das neue Schulgesetz, in dem das Recht auf Inklusion in der Schule verankert wurde. Das heißt: Kinder mit Behinderung haben nun das Recht, eine allgemeine Schule zu besuchen und hier ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet zu werden. Wie kann das konkret für unser Kind aussehen? Welche Rechte haben Eltern von Kindern mit Behinderung?

Veranstalter und Referentin

Tübinger Elterninitiative ELFI – Eltern für Inklusion in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Rottenburg e.V. und der Lebenshilfe Tübingen e.V. am Donnerstag, den 9. März 2017 um 20 Uhr einen Informationsabend mit der Referentin Kirsten Ehrhardt, Elternberaterin bei der Landesarbeits-gemeinschaft „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen Baden-Württemberg“. Kirsten Ehrhardt, Juristin, Journalistin und selbst Mutter eines Sohnes mit Behinderung, hat einen gut verständlichen Elternratgeber zum Schulgesetz geschrieben und beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Inklusion in der Schule. Sie kann über vielfältige Erfahrungen mit dem Gesetz aus der Praxis berichten und ist für alle Fragen offen.

Gut so!?

Montag morgen: Im Gespräch mit einem Kollegen über ‚wie das Wochenende so war‘ habe ich fröhlich von unserem Brunch erzählt. Als ich erzählt habe, dass wir immer wachsen und „vor uns“ so gut wie fast keine Kinder mit DS in der Region geboren wurden, sagt er ziemlich automatisch: „was so gut ist, oder!?“

Das konnte ich nicht bestätigen.

Geht es Euch nicht manchmal auch so, dass die Leute ganz anderes reagieren, als wie wir die Welt „mittlerweile“ sehen? Sie meinen es überhaupt nicht böse, es ist nur Unwissenheit, Unbekanntheit,… und so ist unsere Gesellschaft, wenn man sie mit der Nicht-Norm konfrontiert: Ignorant. Ich meine es auch nicht böse, sie wissen es einfach nicht besser, weil die Norm-Welt von der Rest-Welt abgeschottet ist.

Nur… aus Ignoranz wächst keine Akzeptanz.

 

 

 

Sehr guter Artikel von einem Vater

https://m.morgenpost.de/familie/article208329389/Warum-ich-mein-Kind-mit-Down-Syndrom-besonders-liebe.html

In diesem Artikel äußert sich ein Papa eines Kindes mit DS darüber,  was ihm Lles durch den Kopf gegangen ist, wie es ihm ergangen ist seit der Geburt seines Sohnes. Ein Paar Punkte werden sehr gut auf den Punkt gebracht. Die Lektüre lohnt sich und regt zum  nachdenken an, nicht nur für Angehörige.

Windeln von der Kasse

Scheinbar bezahlen die Kassen die Windeln unserer Kinder schon ab dem dritten Lebensjahr. Also ab dem 2. Geburtstag!! Das habe ich zu spät mitbekommen, aber nun sind die Windeln für die nächsten 3 Monate da.

Wie läuft das?

1-Man holt sich ein Rezept vom Arzt mit den Angaben: Windeln für 3 Monate, Tagesbedarf, Gewicht und Hüftumfang des Kindes.

2- Per Telefon die Kasse fragen, wie es abzulaufen hat. Die Techniker Krankenkasse schickt eine Liste von Lieferanten.

3- Aus der Lieferantenliste einen Lieferant auswählen, anrufen und fragen, wie es abzulaufen hat 🙂

4-Rezept an die Firma schicken. Fertig

Bei war das so: ich habe mit der TK telefoniert, sie haben mir die Lieferantenliste geschickt. Daraus habe ich ABENA ausgesucht und angerufen. Sie haben mir 3 Windeln zur Probe geschickt. Ich habe mich für eine Größe entschieden. Sie haben mir gleich gesagt, was und wie auf dem Rezept stehen soll, daraufhin musste ich wieder zum Arzt rennen 🙂 Dann habe ich das Rezept gesendet und eine kürze Nachricht per Hand geschrieben, das die Größe 5 am Besten gepasst hatte. Dann hat sich herausgestellt, dass Mikels Bedarf weit über die Pauschale der TK ist: 8-10 Windeln pro Tag. Die TK übernimmt 18 Euro pro Monat. Daraufhin hat die Firma einen Kostenveranschlag an die TK gemacht, die Kasse hat zugestimmt und 2 Tage später war die Lieferung da.

 

 

 

Leistungen der Lebenshilfe – Auf einen Blick

Die Kosten für alle unten genannten Betreuungsangebote können über die Verhinderungspflege oder die allgemeinen Betreuungsleistungen abgerechnet werden. Auf die Eltern kommen nur die Sachkosten zu, diese können, je nach Krankenkasse, aber auch als betreuungsbedingter Aufwand der Kasse in Rechnung gestellt werden.

  • „Die Lebenshilfe bietet Einzelassistenz zu flexiblen Zeiten von pädagogisch vorgebildeten Personen an (Studium der Pädagogik, Pädagogen oder Menschen mit mindestens einem Jahr Erfahrung mit Menschen mit Behinderung). Diese Personen werden von uns vermittelt und auch bezahlt, sie erhalten von uns eine Rechnung zur Abrechnung mit der Krankenkasse. Einzelassistenz geht schon ab einem Alter von 0 Jahren, nach oben offen. Einzelassistenz findet zuhause bei den Familien statt oder die Kinder werden zuhause abgeholt. Kosten sind 21,36€/h“

Yolanda: Zu uns kommt seit zwei Jahren eine Sozialpädagogik-Studentin einmal pro Woche 1,5 Std. und macht mit Mikel, was ich als „logopädische Spielstunde“ nenne. Ich weise sie in die Übungen aus der Logopädie, Ergotherapie oder Physiotherapie ein und sie macht das mit Mikel. Ohne Druck, spielerisch. Am Anfang habe ich sie zu einem oder zwei Terminen mitgenommen, damit sie sich, wie die Therapeuten mit Mikel umgehen. Ab und zu macht sie auch reines Baby-Sitten, um uns zu entlasten. Die Lebenshilfe schickt uns monatlich eine Rechnung, wir unterschreiben diese und schicken sie weiter an die Krankenkasse. Die Kasse gleicht die Rechnung direkt mit der Lebenshilfe an. Wir zahlen nur den Umschlag und die Briefmarken. Bisher haben wir die diese Leistungen über die Verhinderungspflege finanziert (ca. 1600 €/Jahr). Dank der Lebenshilfe haben wir nun Anspruch auf die erweiterte Betreuungsleistungen (208€/Monat) bekommen und nutzen sie dafür.

  • „Wir bieten Gruppenangebote montags oder freitags (je nach schulfreiem Nachmittag der Kinder an der Linden- oder Kirnbachschule) finden von 13.20-15.20 Uhr, bzw. Freitags von 12.00-15.30 Uhr statt. Wir machen kleine Ausflüge, Bastelangebote, Bildungsangebote…dies kostet 50€/Monat. Wir holen die Kinder von der Schule ab und bringen sie nach dem Angebot auch wieder nachhause. Dieses Angebot ist für Kinder ab der 1. Klasse.“
  • „Darüber hinaus machen wir Spaß am Vormittag, dieser findet am Samstagvormittag statt von 10.00-12.30 Uhr und ist für Kinder von 6-10 Jahre und hat immer ein bestimmtes Thema (Kekse backen, Schwimmbad…). Dieses Angebot kostet 10€/Termin.“
  • „Am selben Tag nachmittags findet Samstagstreff statt von 14.00-18.00 Uhr und hat auch ein bestimmtes Thema, dieses ist für Kinder ab 11 Jahre und kostet 20€/Termin.“
  • „An Wochenenden bieten wir Wochenendreisen mit Übernachtung von Freitagnachmittag bis Sonntagabend an (2,5 Tage) in die nähere Umgebung von Tübingen. Kosten sind von Wochenende zu Wochenende teilweise verschieden und abhängig vom Ort der Wochenendfreizeit. Die Kosten teilen sich auf in Betreuungskosten und Sachkosten (Unterkunft, Verpflegung, Programm). Die Sachkosten sind eine Selbstzahlerleistung. Die Wochenenden sind ab 6 Jahre.“
  • „In der Woche nach Ostern (1 Woche) und in den Sommerferien (1 oder 2 Wochen, je nach Wahl) bieten wir eine Ferienfreizeit an. Auch hier sind die Kosten unterschiedlich, teilen sich auch in Sachkosten und Betreuungskosten auf. Sachkosten sind wiederum Selbstzahlerleistung.“
  • In den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien bieten wir Tagesfreizeiten für Kinder von 6-14 Jahren an, 5 Tage, täglich von 10-16 Uhr. Auch hier sind die Kosten unterschiedlich, aufgeteilt in Sach- und Betreuungskosten.“
  • Außerdem kann man bei uns auch die halbjährlich fälligen Pflegeberatungsgespräche machen und auch sonstige Beratungsgespräche in Anspruch nehmen (z.B. kann man einen Antrag auf Familienunterstützenden Dienst stellen, wenn die vorhandenen Gelder der Pflegekasse nicht ausreichen, um den Bedarf an Betreuung zu decken, bei diesem Antrag helfen wir auch, oder auch bei sonstigen Fragen, die im Alltag mit dem Kind mit Behinderung auftreten).“

Zur Einstufung ab 2017 in die Pflegegrade kann man momentan nur sagen: nix ist fix! Es wird hierzu einen Elterninformationsabend in der Lebenshilfe geben.

Wenn jemand Interesse an dem Infoabend hat, soll die-/derjenige sich einfach bei mir direkt melden:

Sina Papst, Friedrich-Dannenmann-Str. 69, 72070 Tübingen, sina.papst@lebenshilfe-tuebingen.de, 07071-944060

Neues Einstufungssystem bei der Pflegeversicherung

Hallo zusammen!

Beim lezten Brunch habe ich Notizen gemacht, die lange rumlagen. Es ging um ein neues Einstufungssystem bei der Pflegeversicherung ab 2017. Es verändert sich ziemlich viel und wir Familien werden aufpassen müssen, dass wir nicht dadurch benachteiligt werden.Ich habe mir folgendes notiert:

  1. Es wird eine befristete Übergangszeit, wo die Familien eine neue Begutachtung (z.B. mit der Hilfe der Lebenshilfe) machen lassen können, und zwar ohne Risiko, dass das Ergebnis schlechter ist als davor. Nach dieser Übergangszeit besteht dieses Risiko einer Zurückstufung wie sonst weiter.
  2. Es ist sehr von Vorteil, bevor man die Begutachtung macht, ein Pflegetagebuch über mindestens eine Woche zu erfassen. Sowieso sollte man die Lebenshilfe (oder ein anderer Träger) davor zur Beratung zur Seite holen und das ganze mit ihnen machen.

Ich kann auch empfehlen, bei der Lebenshilfe bzw. einen anderen Träger (z.B. Freundeskreis Mensch) in Verein einzutretten, denn dann man bekommt Benachrichtigungen bei wichtigen Themen wie diese.

Brunch mit der Lebenshilfe

Heute war ein ganz besonderer Brunch!

Frau Papst von der Lebenshilfe war dabei und hat die Leistungen der Lebenshilfe kurz und übersichtlich vorgestellt. Danach stand sie noch eine ganze Weile für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Dabei geht es nicht nur um Einzelasistenz (z.B. für Baby-Sitten) oder Angebote wie Ausflüge, Events und Reisen für die Kinder, sondern die Lebenshilfe bietet auch Beratung im Sinne von auf welche finanzielle Lesitungen unsere Familien Anspruch haben, andere Arten von Ansprüche, sowie  die Begleitung durch die ganze Burokratie und noch mehr (z.B. Begleitung der Kinder bei Vereinveranstaltungen, Infos über FUD (Familen Unterstüzende Dienste – Antrag beim LRA, Einkommensunabhängig bis das Kind 18 ist), Wertmarke öffentliche Vekehrsmittel, Info über Behindertenausweis, Info über Begüngstigungen für Familien mit behinderten Kindern in öffentlichen Einrichtungen,…)

Sie wird uns die Infos schriftlich zusammenfassen, damit sie wir hier im Blog für alle veröffentlichen können. An dieser Stelle:  Vielen lieben Dank Frau Papst!

Vielen Dank auch an alle Familien, die dabei waren!